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Tagebuch 2008
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13.10.2008 Saisonpause
Da das Straßenrennen der IDHM mein letztes Rennen der Saison war, werde ich nun im Oktober eine kleine Übergangsphase einlegen und nur nach Lust und Laune trainieren, v.a. auch viel ohne Rad wie klettern oder wandern, um dann im November wieder frisch und motiviert mit dem Aufbau für die 2009er Saison zu beginnen.
Gleich nach dem Straßenrennen holten Werner und Wolfgang mich in Münster ab, so dass wir um etwa 19:00 Uhr in Amsterdam eintrafen und unser Hotel suchen konnten.
Wir hatten viel Spaß die 4 Tage, auch wenn es meist sehr kalt und regnerisch war und da die Saison ja beendet war, konnten wir es auch mal weggehtechnisch richtig krachen lassen*g*
Die Woche bis zum heutigen Semesterstart verbrachte ich zu Hause bei meinen Eltern und begann mit leichtem Krafttraining und fuhr ein paar mal eine kleine Runde auf dem Rennrad.
Am Sonntag früh startenen Robert, Wolfgang und ich eine kleine Wanderung auf den Großen Osser, um dem Nebel zu entkommen und wurden am Gipfel mit Sonnenschein und einer herrlichen Aussicht belohnt.
Außerdem erschien in der lokalen Presse ein kleiner Artikel über meine letzten Rennen, was mich sehr gefreut hat.
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03.10.2008 Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaft Rennrad
Bereits am Mittwoch bin ich per DB nach Frankfurt am Main gefahren, um mich mit Hans-Dietmar Jäger zu treffen, mit dem ich dann am Donnerstag morgen gemeinsam nach Münster anreiste. Da ich zuvor noch nicht in Frankfurt war, nutzte ich den Mittwoch ausgiebig, um die Stadt zu erkunden.
Natürlich kamen wir auf der Fahrt nach Münster in einen Stau, den wir dann auf Landstraßen umfahren mussten, so dass wir gerade noch rechtzeitig zum EZF ankamen. Hans-Dietmar startete 4min vor mir, ich ging um 15:22 Uhr bei strömenden Regen und heftigem Wind von der Startrampe. Der Kurs war komplett flach, die Schwierigkeit war der heftige Wind und die recht scharfen Kurven, die man auf regennasser Straße schon recht vorsichtig anfahren musste, um keinen Sturz zu riskieren. Ich fühlte mich hervorragend, konnte einige Fahrer überholen und als in der zweiten Runde auch die Frauen auf der Strecke waren, konnte man sich sehr gut ans Limit pushen, da man im Minutentakt Fahrer(innen) überholen konnte.
Leider hörte der Regen kurz bervor ich im Ziel war auf und die später gestarteten Fahrer konnten bei besseren Bedingungen ihr Zeitfahren absolvieren.
Mit dem 25. Platz von über 70 Starter bin ich sehr zufrieden, auf den Sieger Emmanuel van Ruitenbeek, seines Zeichens Niederländische Zeitfahrmeister U23, verlor ich keine 3min, also ca. 7s pro km, damit kann ich gut leben.
Am Abend zeigt mir Hans-Dietmar noch die Stadt, da er in seiner Studentenzeit hier einige Zeit gelebt hatte und wir probierten auch das spezielle Dinkel-Bier der ortsansässigen Brauerei.
Zum Straßenrennen, das im Rahmen des Sparkassen-Münsterland Giros stattfand, war das Wetter wieder besser. Am Start mit 7°C zwar richtig frisch, dafür trocken, der starke Wind sollte das Rennen allerdings noch ziemlich hart machen.
Die 120 Starter der IDHM gingen 5min vor dem großen Feld der Jedermänner auf die Strecke. Bereits zu Beginn kam es zu zahlreichen Attacken, sodass sich schon bald das Feld teilte, wobei ich es gerade noch so in die erste Gruppe schaffte. Da auf Grund des starken Gegenwindes jedoch kein Fahrer wegkam, verflachte das Tempo und das Feld schloss sich wieder. Teilweise wurde hart auf Windkante gefahren, stellenweise sogar auf dem 50cm breiten asphaltierten Streifen jenseits der Straßenpfosten, so dass es ein harter Kampf um das Hinterrad des Vordermannes wurde und sich auch einige Stürze ereigneten.
Im Schlusssprint ergriff ich zu spät die Intiative und war dann mitten im Feld eingeklemmt, so dass mir nichts anderes blieb, als in der Gruppe über die Ziellinie zu rollen. Ich kam als etwa 25.ter übers Ziel, unverständlicherweise wurde ab Platz 15 aber die Nettozeit des Transponders zur Ermittlung der Platzierung herangezogen, so dass die weiter hinten gestarteten Fahrer automatisch bevorteilt waren und ich nun auf Platz 37 aufgeführt wurde.
Hans-Dietmar war nach 70km leider in einen Sturz verwickelt und konnte das Rennen nicht beenden. Bis auf ein paar Prellungen und Aufschürfungen hat er den Sturz aber Gott sei dank gut überstanden.
Alles in allem eine super organisierte Veranstaltung. Wenn es sich einrichten lässt, werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder starten. Aber nun gehts erstmal nach Amsterdam...
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28.09.2008 “Zwischenbericht”
Auf Grund der kleinen Erkältung bin ich beim Straßenrennen in Mindelheim und beim MTB-Rennen in Starnberg nicht angetreten, um schnellstmöglich wieder fit zu werden.
Am Mittwoch gehts nach Münster, wo dann mit dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen der Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften meine letzten wichtigen Radwettkämpfe der Saison anstehen.
Anschließend habe ich mit ein paar Freunden einen Wochenendtrip ins nahegelegene Amsterdam geplant, so dass es das nächste “Update” erst wieder in circa zwei Wochen geben wird.
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26.09.2008 EZF Olympiastrasse RC Concordia
Gestern fand bei kühlen, aber sonst recht guten Bedingungen das letzte Vereinsrennen des RC Concordia 86 statt, was für mich eine letzte Generalprobe für die Deutschen Hochschulmeisterschaften am kommenden Donnerstag sein sollte.
Das Fazit fällt geteilt aus:
Ich konnte die Zeit vom 2. Lauf Anfang Juli um 15s verbessern, obwohl die Bedingungen geringfügig schlechter waren und das Rennen gewinnen, hatte aber, dadurch, dass ich sehr wenig auf dem Zeitfahrer trainierte, auf Grund der ungewohnten Sitzposition wieder mit Wadenkrämpfen zu tun, kein gutes Zeichen für die dann mehr als doppelte Distanz beim EZF in Münster...
Hier das Ergebnis
Durch die kühlen Temperaturen habe ich mich anscheinend gestern nach dem Rennen leicht erkältet, so dass ich heute mit rauhem Hals und leicht verschnupft aufgewacht bin.
So habe ich nun, um für nächste Woche nichts zu riskieren, schweren Herzens auf das Straßenrennen in Mindelheim verzichtet und werde morgen kurzfristig nach Befinden entscheiden, ob ich beim MTB-Rennen des TSV Perchting an den Start gehen werde. Ich müsste mir dazu noch ein MTB leihen. Da ich weder im Besitz eines solchen bin, noch über solide Fähigkeiten verfüge, ein solches Vehikel in schwierigen Gelände zu beherrschen,wird hier dann mehr der Spaß und das sturzfreie Durchkommen im Vordergrund stehen ;-)...
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21.09.2008 Bayerische Bergmeisterschaft & Kriterium Aichach
Gestern morgen um 7 Uhr früh machte ich mich mit Bernhard Dietl vom TSV Perchting auf den weiten Weg nach Oberfranken, um an der dort stattfindenden Bayerischen Bergmeisterschaft in Stadtsteinach teilzunehmen.
Da die Startnummernausgabe unverständlicherweise bereits um 11 Uhr geschlossen wurde, unsere Rennen aber erst um 14 Uhr begannen, blieb uns noch genügend Zeit zum Mittagessen und warmfahren.
Um einen ersten Eindruck von der 2,5km langen Strecke zu bekommen, beschlossen wir, zum Aufwärmen, was bei Temperaturen um 10°C auch mehr als nötig war, die Rennstrecke zu besichtigen. Die ersten Meter waren relativ flach, bis es sich dann bald ansteilte und in manchen Passagen die Steigung Werte um 15% erreichte. Insgesamt betrug die Höhendifferenz 225m.
Der Modus sah ein BZF als ersten Durchgang vor, der die Abstände für den zweiten Lauf vorgab, der nach Jagdmethode ausgetragen wurde, so dass der Sieger auch als erster über den Zielstrich fuhr.
Ich nahm mir vor, nicht zu hart zu starten und eine möglichst gleichmäßige Leistung zu treten, was mir hervorragend gelungen ist. Die Ergomo-Auswertung der beiden Läufe hier.
Meine Qualifikationszeit von ca. 8:30min reichte zum 10. Platz von ca. 25 Startern, der spätere Sieger Andreas Ortner hatte mir im ersten Lauf bereits eine gute Minute abgenommen, so dass ich 65s nach ihm ins Rennen ging, zeitgleich mit dem Neuntplazierten.
Erstaunlicherweise konnte ich im zweiten Lauf die gleiche Leistung wie im ersten Durchgang abrufen und hatte bald eine Lücke von 20m auf meinen direkten Kontrahenten herausgefahren, die Abstände nach vorne waren zu groß, so dass ich mein Rennen kontrolliert zu Ende fahren konnte und mit 8:55min kaum langsamer war, obwohl ich schon 500m vor dem Ziel deutlich rausnehmen konnte.
Am Ende reichte es zum 9.Platz bei der Bayerischen Bergmeisterschaft, womit ich sehr zufrieden bin.
Bernhard Dietl kam bei den Senioren2 auf den 7. Platz von ca. 15 Startern nur wenige Sekunden hinter dem Fünftplazierten. Das Ergebnis gibts auf rad-net, weitere Bilder in der Photogallerie.
Kraftvoller Start von Bernhard Dietl in das 2,5km lange BZF zur Bayerischen Meisterschaft
Mit einem guten Gefühl machte ich mich heute per DB auf nach Aichach zum dortigen Kriterium, es sollte mein erstes mit KT/A-B-C-Besetzung sein. Die Beine waren eigentlich recht gut, der Puls wollte allerdings kaum auf 180bpm und nach der 7. Runde verlor ich leider schon den Kontakt zum Feld und fuhr mit einigen ebenfalls abgehängten Fahrern noch solange, bis wir dann in der 17. Runde auf Grund der bevorstehenden Überrundung aus dem Rennen genommen wurden.
Ich hatte seit Monaten kein Kriterium mehr gefahren und konnte mir deshalb auch nicht mehr erwarten, auf dem schnellen und relativ ungefährlichen Kurs hat es aber trotz der kurzen Dauer Spaß gemacht, der Schnitt nach den 25min betrug immerhin noch 40,5km/h.
Ich schaute mir das Rennen noch an und machte ein paar Fotos. Sieger wurde erwartungsgemäß Jürgen Kotulla vom RSC Kempten.
Keine Minute nach der Zieldurchfahrt begann es zu regnen und ich machte mich möglichst schnell auf den Heimweg.
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14.09.2008 EZF Entraching
Bei äußerst kühlen Temperaturen fand heute das EZF Entraching des TSV Perchting statt. Dazu machten Gerd und ich uns bereits um 7 Uhr morgens per S-Bahn auf den Weg nach Herrsching um von dort per Rad zum ca. 15km entfernten Startort zu radlen.
Wie es immer ist, wenn es eilt, bemerkte ich beim Verlassen des Zuges, dass mein Vorderreifen platt war. Ich versuchte es zuerst mit Dichtmittel, was aber nicht den gewünschten Erfolg brachte und durfte dann doch einen neuen Reifen aufziehen. Schon recht spät mussten wir auf der Anfahrt schon annähernd Renntempo fahren, um es noch rechtzeitig zum Start um 09:00Uhr zu schaffen.
Mit der Startnummer 13 ging ich ins 27,5km und mit 230hm recht hügelige Zeitfahren. Bei Temperaturen um die 7,5°C waren selbst bei Durchschnittspuls 187 Beinlinge etc. Pflicht, um nicht zu erfrieren...
Bis zum Ende konnte ich 5 oder 6 Fahrer, die vor mir gestartet waren, überholen und nach 39:51min war ich im Ziel, was einen Schnitt von 41,2km/h bedeutete, aber nur zum zweiten Platz reichte.
Da Richard Stockhausen ein starkes Rennen fuhr und mir auf den 27km über 1:20min abnahm gewann er überlegen das Rennen. Der Sieger vom Freitag über die 1000m, Bernhard Dietl, fuhr ebenfalls sehr stark und belegte mit genau 40min den dritten Platz.
Hier das Ergebnis.
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12.09.2008 1000m-Sprint Hadorf
Gestern stand mit dem 1km-Zeitfahren des TSV Perchting eine etwas ungewohnte Disziplin auf dem Kalender. Die Bedingungen waren besser als angenommen, der Regen hörte kurz vor dem Start auf, so dass die Straße fast trocken war.
Da es mein erstes 1000m Zeitfahren überhaupt war, machte ich den Anfängerfehler und startete viel zu hart, so dass nach 25s, als die Kreatinspeicher leer waren, die Kräfte bereits schwanden, jedoch nichtmal ein Viertel der Strecke zurückgelegt war. Dass so ein Kilometer verdammt lang werden kann, musste ich dann leidvoll erkennen, in der Leistungsaufzeichnung sieht man, dass ich zwischendurch bis auf fast 300W abfiel. Der Kurvenverlauf durfte wohl den “worst case” eines 1000m-Sprints darstellen;-)
Entsprechend reichte es auch nur zum vierten Platz, Bernhard Dietl fuhr die schnellste Zeit und gewann mit mit über einer Sekunde Vorsprung. Hier das Ergebnis.
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07.09.2008 3. Allgäu Straßenpreis
Heute fand bei regnerischen und kühlen Bedingungen der Allgäu Straßenpreis statt. Für die Fahrer der C-Klasse galt es 9 Runden auf dem 9,3km langem Rundkurs zu bewältigen, wobei das Ziel nach gut 75hm Anstieg quasi eine kleine Bergankunft war.
Da ich keine Mitfahrgelegenheit fand, musste ich per DB anreisen, normalerweise nicht weiter schlimm, so musste ich allerdings die 7km vom Bahnhof in Günzach zum Start in Schweinslang schon is strömenden Regen zurücklegen.
Beim Start traf ich auf die Magnesium-Pur Teamkollegen Thomas Schweiger, Sascha Borgwart und Christoph Lösche. Da es kurzzeitig zu regnen aufhörte, fuhren wir nur mit Trikot und Ärmlingen los, was ich später sehr bereute, da es durch den wiedereinsetztenden Regen mehr ein Kampf gegen die Kälte als gegen die Anstiege war.
Anfangs fühlte ich mich noch sehr gut, nach ein paar Runden merkte ich jedoch, dass die Form heute nicht optimal war. Mein Puls, am Freitag beim BZF noch nahe der 200er Marke wollte heute nicht mal an die 180 Schläge/min, was wohl auch an der Kälte lag.
Bis zum Schluss blieb das C-Feld geschlossen, erst spät konnten sich 3 Fahrer absetzen, das Hauptfeld umfasste bei der Anfahrt zum Ziel noch ca. 30 Fahrer. Im Schlusssprint über die ca. 500m lange und etwa 6% steile Zielanfahrt hatte ich nicht mehr den nötigen Punch um ganz vorne mitzufahren und kam knapp an einer Platzierung vorbei auf Platz 13 ins Ziel. Sascha fuhr ein starkes Rennen und kam aus seiner Sicht “nur” auf den 12. Platz, mit der Form wär deutlich mehr dringewesen, Christoph komplettierte als 22. das gute Abschneiden des Teams.
Nach einer heißen Dusche bewunderten wir noch den souveränen Sieg von Simon Schmidmayr, der seinen Vorjahressieg im A/B-Rennen wiederholen konnte.
Die Fahrer vom Bianchi-Store-Team hatten glücklicherweise noch einen Platz im Auto frei und nahmen mich mit zurück nach München.
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05.09.2008 BZF Humbach - RC Concordia
Heute fand das BZF über 3,5km und 120 hm in Humbach und damit das letzte Rennen zur Vereins-meisterschaft statt. Dazu hatten sich alle Fahrer eingefunden, die sich noch gute Chancen auf die clubinterne Wertung ausgerechnet hatten.
Die Strecke ist die ersten 1,5km fast flach, heute war recht starker Gegenwind, der eine Siegerzeit von unter 7min wie im letzten Jahr bei weitem unmöglich machte. Dann geht es in den Anstieg, mit 5,5% Durchschnittssteigung aber auch nicht allzu hart, so dass die Durchschnittsgeschwindigkeit trotzdem noch 28,6km/h betrug.
Am Ende konnte ich mit nur einer Sekunde Rückstand auf Philipp Geisert den zweiten Platz belegen, der damit auch den Titel des Vereinsmeisters verteidigen konnte. Bernd Reindl hat nach einer kleineren Pause nach Ironman und Giro Dolomiti wieder zu alter Stärke zurück gefunden und sich mit einer Superzeit den dritten Platz auf dem Podium gesichert.
Bei den Senioren konnte Oskar Abbold durch seine gute Leistung noch mit Horst Schwanke gleichziehen, so dass es heuer Doppelgold für die Senioren geben wird. Den dritten Platz holte sich Thomas Marx.
Hier gibt es die inoffiziellen (Zwischen-) Stände zur VM und Jahreswertung und das Ergebnis vom heutigen BZF
Außerdem habe ich einen Screenshot von der Ergomo-Aufzeichnung unter der bekannten Rubrik geladen.
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01.09.2008 Zillertal-Mountain-Challenge II
Nun habe ich auch die Leistungsdaten hochgeladen, welche mich nach ausführlicher Analyse doch recht zufrieden stimmen, konnte ich sowohl an den Anstiegen wie auch über die gesamte Fahrzeit betrachtet meine Leistung im Vergleich zu den Rennen im Frühjahr und den Marathons im Juni/Juli deutlich um mehr als 10 Watt steigern und hätte ohne die muskulären Probleme wohl wie gehofft um die Podiumsplätze der Alterswertung mitfahren können...
Außerdem habe ich eine Tabelle mit den aktuellen Zwischenständen zur Vereinswertung verfasst, um alle Concordianer nochmal für den finalen Showdown am Freitag Abend beim BZF in Ascholding zu motivieren...
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31.08.2008 Zillertal-Mountain-Challenge
Gestern fand bei Kaiserwetter das Jedermannrennen im Zuge der Deutschland-Tour statt, zu dem Florian Behrens und ich bereits um kurz vor 6 Uhr in München starteten.
Nach dem Startschuss um 8 Uhr, zu dem sich um die 200 Starter/innen eingefunden hatten, waren die ersten Kilometer neutralisiert und ich konnte mich noch mit Werner über sein gestriges Zeitfahren austauschen, bis es dann schon richtig schnell wurde. Als es das erste Mal in den Anstieg zum Gerlospass ging, zerteilte sich das Feld recht schnell, vorne fuhr der spätere Sieger Paul Lindner mit etwa 5 bis 8 Fahrern, ich konnte mich in der 2. Gruppe halten, die etwa 8 Fahrer umfasste.
Gemeinsam fuhren wir auch in den 2. Anstieg des Rennens über die alte Passtraße, die uns wieder über den Gerlospass führte. Der Anstieg ist sehr unrythmisch und steil, einige Passagen mit über 16% Steigung und insgesamt knapp 700hm galt es zu überwinden.
Leider bekam ich hier Krämpfe in den Oberschenkeln und musste die Gruppe nach und nach ziehen lassen. Auf dem anfangs nur sehr leicht abfälligen Teil der Strecke bis nach Fügen verlor ich alleine im Wind natürlich sehr fiel Zeit und es kostete erheblich mehr Anstrengung, die 40km alleine zurückzulegen, als in einer gut harmonierenden Gruppe mitzurollen.
Wie es kommen musste, wurde ich 500m vor dem Schlussanstieg von einer 10 Mann-Gruppe aufgefahren, von denen mir dann im Anstieg die meisten wieder enteilten, da sich alsbald in den steilen Anfangskilometern die Krämpfe wieder einstellten und ich fast ausschließlich im Wiegetritt fahren musste, um die Muskulatur auf Dehnung zu halten. Als es dann nach 6km mit über 10% Durchschnittssteigung endlich wieder etwas flacher wurde, konnte ich erstmals wieder im sitzen fahren und angefeuert durch den Tour-Teufel Didi Senft kam ich dann auch noch irgendwie ins Ziel.
Leider hat es deswegen nur zum 22. Platz von 173 Finishern gereicht, der Rückstand zum Tagessieger Paul Lindner betrug etwas über 20min. Florian fuhr ein super Rennen und kam kurze Zeit später als 32. ins Ziel.
Fazit:
Ein toll organisiertes Rennen, sehr schwere und steile Anstiege, die genauen Streckendaten laut Ergomo: 125,4km, 2866hm.
Die Form war eigentlich sehr gut, im ersten Teil des Anstiegs zum Gerlospass konnte ich knapp 30min lang 330 Watt fahren, was reichte, um die Gruppe zu halten, umso enttäuschender ist es, wenn man dann seine Leistung nicht mehr abrufen kann und im Schlussanstieg gerade mal noch so schnell fahren kann, um nicht umzufallen, weil ansonsten die Oberschenkel zumachen. Wahrscheinlich auch ein Resultat der langen Wettkampfpause, wenn der Körper die hohe Belastung nicht mehr gewohnt ist.
Als nächstes folgt nun am Freitag das BZF des RC Concordia um die Vereinsmeisterschaft und am Sonntag das Straßenrennen im Allgäu.
Hier noch der Vergleich der Schlussanstiegszeiten Jedermann - Profis.
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20.08.2008 “Zwischenbericht”
Nach der Regenerationswoche, in der ich eigentlich noch auf die Zugspitze gehen wollte, was aber durch das schlechte Wetter am vergangenen Freitag ins Wasser fiel, habe ich nun mit der dreiwöchigen Aufbauphase begonnen.
Es läuft, ich regeneriere gut und kann meinen Plan bis jetzt eins zu eins umsetzen. Neben flotten Grundlagenrunden, bei denen ich über 3h um die 200 Watt fahre, habe ich gestern mit Philipp drei Schwellenintervalle á 15min bei ca. 300 Watt absolviert und werde morgen das erste mal wieder anaerobe Belastungen fahren.
Nachdem ich im gesamten Juli auf Grund der Pause auf gerade 800km kam, habe ich im August bereits über 1100km absolviert, ca. 600 bis 700 sollten noch dazukommen, da im September Prüfungen an der Uni anstehen, werde ich das Pensum dann aber etwas reduzieren müssen.
Da dieses Wochenende leider kein Rennen in der Nähe stattfindet, werde ich erst nächste Woche wieder mit den Rennen beginnen und zwar beim Jedermann-Rennen zur Deutschland-Tour im Zillertal.
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09.08.2008 Endlich wieder fit...
Seit einer guten Woche kann ich nun wieder mein geplantes Pensum durchziehen und ich merke, wie es jeden Tag besser läuft. Nun werde ich am Sonntag die kurze Grundlagenphase mit einer langen Runde über das Sudelfeld mit ca. 180km abschließen, da der Puls nach einiger Zeit noch deutlich nach oben driftet, ein klares Zeichen, dass der Fettstoffwechsel noch nicht wieder voll in Gang ist. Damit werde ich in dieser Woche dann über 630 Grundlagenkilometer und 22h auf dem Rad verbracht haben.
Nach der anschließenden Regenerationswoche mit verminderten Umfängen starte ich dann in die dreiwöchige Aufbauphase, um dann Ende August hoffentlich wieder mit den Rennen beginnen zu können.
Der vorläufige Rennkalender ist nun auch wieder aktualisiert...
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28.07.2008 Regenerationsphase II
Ich fühle mich nun schon wieder wesentlich besser, der Regenerationsprozess dauert jedoch länger als angenommen. Bei einer kleinen Bergwanderung mit Werner auf den Herzogstand bei Kochel am See fing die Muskulatur gestern bereits nach 40min gehen! wieder an zu ziehen. Ich konnte zwar weitergehen, der Schmerz war aber schon recht unangenehm.
Ich werde diese Woche nun ein paar kurze, lockere Ausfahrten machen und meine neuen Laufräder P-Light Cw50, die ich gegen die Campa-Eurus “getauscht” habe, ein wenig ausführen. Dies war deshalb möglich, weil Rose meine abgefahrenen Laufräder anstandslos gegen neue ersetzte und die Rose-Lightwheels und Campa-Eurus vom Verwendungszweck praktisch identisch sind. An dieser Stelle vielen Dank an Concordia-Kollege Christian Heine, der mir die P-Light “organisierte”!
Außerdem soll nun morgen ein erneuter Bluttest klären, ob sich die cK-Werte wieder normalisiert haben.
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24.07.2008 Regenerationsphase I
Nachdem es mir am Wochenende richtig schlecht ging, suchte ich am Montag eine Allgemeinärztin auf, um abzuklären, ob ich “nur” zu hart und zu schnell nach der Erkältung wieder ins Training eingestiegen war oder ob ich mir gar eine ernsthaftere Erkrankung eingefangen hatte, denn so kaputt hatte ich mich noch nie gefühlt.
Im Blutbild hat sich keine Infektion oder ähnliches gezeigt, allerdings war der ck-Wert (Creatin-Kinase) noch am Montag, also nach mehreren Tagen ohne hartes Training, stark erhöht bei 858, er sollte normalerweise 150 nicht überschreiten und resultiert aus Schädigungen der Muskulatur.
Dass die Rennen in nächster Zeit und somit auch mein “Heimrennen” in Viechtach, worauf ich mich schon die ganze Saison gefreut hatte, für mich nun nicht mehr in Frage kommen, damit muss ich mich abfinden.
Statt dessen habe ich mir nun für den Rest der Saison folgendes vorgenommen:
Nach der Ruhewoche werde ich einen dreiwöchigen Grundlagenblock einschieben, hohe Umfänge und niedrige Intensität, um wieder ein stabiles Fundament zu legen, dann die Intensität erhöhen, um dann zumindest im September nach den Uniprüfungen noch ein paar schöne Rennen fahren zu können, u.a. den Allgäuer Straßenpreis in Schweinlang und die Bayerische Bergmeisterschaft am 20.09. in Oberfranken.
Wen´s genauer interessiert, hier ein kleiner Überblick über mein restliches geplantes Programm: Trainingsaufgaben (A1~Rekom, A2~GA1/2, AA~Anaerobe Intervalle, KA~Kraftausdauer, S~Sprint)
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20.07.2008 Jedermann Waging
Die akute Erkältung ist schon längst abgeklungen, die Form kommt aber nicht zurück.
Ich dachte mit ein paar harten Trainingseinheiten wieder für die Kriterien bereit zu sein und fuhr am Freitag nach der Pause “nur” das Jedermann-Rennen der Waginger Erlebnistage, um zu sehen, wie es läuft. Nachdem ich mir in den ersten Prämiensprints Socken, Geldbörse etc. geholt hatte, war ich aber dermaßen platt, dass ich sogar abgehängt wurde, obwohl das Rennen keine 25km lang war und auch das Tempo im Vergleich zu den Elite-Kriterien nicht allzu hoch war.
Nun werde ich eine längere Pause und einen mehrwöchigen Wiederaufbau einplanen müssen, um dann zumindest Ende August wieder in die restliche Saison starten zu können.
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06.07.2008 Engadin-Radmarathon
Heute fand mit dem Engadiner der letzte Radmarathon der Alpencup-Serie statt. Bei angenehmen Bedingungen gestartet, fing es jedoch am Fluelapass an zu regnen, so dass wir noch über 3h im Regen unterwegs waren, total unterkühlt im Ziel ankamen und es trotz heißer Dusche und 3 Bechern Suppe über 1h dauerte, bis das Zittern und Bibbern nachließ.
Wie nach dem Zeitfahren am Freitag schon vermutet, hatte ich mir einen Infekt eingefangen und hatte am Anfang große Schwierigkeiten, mit Krämpfen nach bereits 2h konnte ich bergauf keine Gruppe halten, kam kaum auf 260Watt in den Anstiegen und um Platz 40 liegend, wollte ich in Zernez schon ins Ziel abbiegen. Da wir uns jedoch in der Teamwertung Hoffnungen auf einen Podestplatz gemacht hatten, wollte ich die anderen nicht enttäuschen und fuhr weiter. Danach lief es etwas besser und ich konnte mich bis zum Ziel noch auf Rang 19 vorkämpfen.
Die Schinderei hatte sich dann aber gelohnt: Als RC Concordia konnten wir, mit Geisert Philipp, Tobias Schwarzenberger, Lösche Christoph und mir, die Teamwertung gewinnen und sicherten uns den 2. Platz in der Alpencup-Wertung.
Philipp kam in der Einzelwertung Alpencup-Classic auf den 3. Platz und durfte mit Simon Schmidmayr und Andreas Ortner das Podium besteigen.
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04.07.2008 EZF RC Concordia Forstenried #2
Kurz vor dem Engadin-Radmarathon sollte das 11,5km lange Zeitfahren zeigen, ob die Form stimmt, um dann am Sonntag gut abzuschneiden und v.a. zum 2. Saisonhöhepunkt, der Bayerischen Meisterschaft im EZF am darauf folgenden Sonntag in Topform zu sein.
Doch es kam ganz anders. Schon bei der Anfahrt mit dem Rad merkte ich, dass ich keine Kraft in den Beinen hatte und während des Rennens fingen die Oberschenkel ungewöhnlich schnell an zu brennen. Kurz nach Wangen wollte ich schon ausrollen lassen, fuhr es aber, da nur noch knapp 2km zurück zulegen waren, mit vollem Einsatz zu Ende.
Das Zeitfahren brachte mir zwar volle 10 Punkte für die Concordia-Jahreswertung, doch auch die Gewissheit, dass, sollte meine Verfassung bis Sonntag nicht besser werden, der Engadiner kein Spaß werden würde.
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30.06.2008 Trainingsrunde Hahntennjoch und 24h-MTB-Rennen als Zuschauer
Ein stressiges WE liegt hinter mir. Um vor dem Engadiner nochmal eine längere Runde zu fahren, schlug Christoph Lösche die Hahntennjoch-Runde von Garmsch aus vor.
Dazu trafen sich Lorenz, Giulio, Christoph und ich von Magnesium-Pur sowie Tobias Schwarzenberger, Jörg Herdegen, Florian Behrens und Zuzana, die seit dem Berchtesgadener nun regelmäßig beim Concordia-Training mit am Start ist und am Freitag auch das Zeitfahren absolvierte, in Garmisch.
Mir steckte das gestrige Zeitfahren noch gehörig in den Knochen und musste mich, trotz 27er Ritzel, ganz schön schinden, um nach einer knappen Stunde die 1896m üNN. gelegene Passhöhe des Hahntennjoches zu erreichen. Insgesamt kamen wir auf ca. 150km und 2500hm, bis wir, die letzten 30km im Stile eines Mannschaftszeitfahrens zurücklegend, um den Zug noch zu erwischen, um 16:04 Uhr in Garmisch abfuhren.
In München angekommen gings kurze Zeit später zum Olympiazentrum, wo Wolfi Hiltscher und Thomas Wimmer als 2er-Team das 24h-MTB-Rennen bestritten und jede Anfeuerung gut gebrauchen konnten. Der Abend verging schnell und so kam ich erst kurz vor 4 Uhr morgens wieder heim. Am Vormittag machte ich mich wieder auf, um das Finale nicht zu verpassen und unsere Jungs auf den letzten Runden nochmal kräftig zu pushen. Trotz 2er Platten fuhren sie schlussendlich auf einen unglaublichen 5. Platz von fast 60 gestarteten Teams, eine Wahnsinns-Leistung.
Um 15 Uhr trafen wir uns auf eine Trainingsrunde, welche ich dann aber abkürzte, um rechtzeitig im Olympiastadion zu sein, da wir das Finale der EM im Olympiastadion anschauen wollten. Dieses Mal waren auf beiden Seiten des Stadions Screens aufgebaut und mit über 50.000 Leuten war eine super Stimmung.
Anschließend fuhren Florian und ich noch zur Leopoldstraße, wo wir auf Werner trafen. Hier war trotz der Niederlage richtig was los, ich machte mich aber recht bald auf den Weg nach Hause.
Jetzt werde ich erstmal 2 Ruhetage einlegen, um dann die letzten Vorbereitungen für den Engadiner am Sonntag zu fahren.
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27.06.2008 EZF Baiernrain RC Concordia
Heute fand bei guten, aber windigen Bedingungen das EZF Baiernrain über 39km für die Vereinswertung des RC Concordia statt.
Ich verspätete mich fast 30min, da Werner und ich erst um 17:30Uhr aus der Arbeit kamen und wir in einer flotten Fahrt versuchen mussten, die Verspätung in Grenzen zu halten. Ich machte mich bereits während der Fahrt startbereit und musste dann ohne einen Meter Warmfahren ins Rennen, auf Grund der relativ langen Distanz aber kein großes Problem. In der zweiten Runde fuhr ich in den Anstiegen etwas zu passiv und verlor knapp eine Minute auf die angepeilte 19er Runde, evtl. drehte auch der Wind etwas, in der letzten Runde konnte mich aber wieder deutlich steigern.
Horst Schwanke fuhr ein superstarkes Rennen und konnte überlegen die Seniorenwertung gewinnen, mit seinen Rundenzeiten hätte er auch in der Amateurklasse um die besten Plätze mitfahren können, Respekt.
Leider fiel Philipp Geisert mit einem Defekt aus. Das Ergebnis gibts hier.
Bilder vom Rennen gibts wieder auf Werners HP:
Vielen Dank an Christoph und Sebastian Albrecht, dass ich trotz der Verspätung noch starten durfte.
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22.06.2008 4. Grand Prix Weilheim
Philipp Geisert und ich fuhren heute mit dem Zug nach Weilheim zum dortigen B/C-Rundstreckenrennen.
Es sollte aber für keinen von uns ein gelungenes Rennen werden. Philipp hatte bereits in den Aufwärmrunden einen irreparablen Schaden am Laufrad, ich stürzte bereits in der 5. Runde, zum Glück bis auf ein paar Schürfwunden ohne größere Folgen und konnte mich zwar durch die Rundenvergütung wieder kurzfristig ins Rennen eingliedern, doch nun war der Rythmus weg und nach 25min musste ich das Rennen vorzeitig beenden.
Von den ca. 60 bis 70 Startern konnten ganze 16 Starter das Rennen beenden, darunter auch mein Studienkollenge Sebastian Kehl, der auf dem technisch äußerst anspruchsvolle Kurs ein super Rennen fuhr.
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15.06.2008 Berchtesgadener Radmarathon
Schon gestern fuhr ich mit Philipp nach Bad Reichenhall, um uns die stressige Anreise am Renntag zu ersparen, konnten wir ja bei meiner Tante Eugenie übernachten. Zum Einrollen fuhren wir noch die Schlussrunde über Bayerisch Gmain nach Bad Reichenhall ab, um uns die beste Taktik für einen evtl. Schlussspurt zurecht zulegen, was sich noch als äußerst nützlich erweisen sollte, bevor wir uns zur Nudelparty in die Wandelhalle begaben, wo wir auf Christian Sacher und Christoph Lösche trafen.
Kurz nach dem Start kam nach ein paar Kilometern des Einrollens gleich die erste Steigung des Tages, das Wachterl. Ich versuchte, mich soweit vorne wie möglich zu halten und hatte dermaßen überzogen, dass ich ohne die Motivation und Hilfe von Philipp die zweite Gruppe von vorne nicht hätte halten können.
Am Rossfeld versuchte ich, mein Tempo zu fahren, was auch gut gelang und ich die Gruppe halten konnte, einzig Marc Lipowitz, Vorjahres-Alpencupsieger, den der schnelle Beginn am Wachterl auch nicht bekommen war und noch in unserer Gruppe fuhr, war nicht zu halten, meine Rossfeld-Zeit aus dem Vorjahr konnte ich um gut 3min unterbieten.
Oben hatten sich Eugenie und Michael postiert, um uns mit frischen Flaschen zu versorgen, vielen Dank für eure Mühen.
Im Flachen formierte sich eine etwa 20 Fahrer umfassende Gruppe mit Philipp und mir, die es an einem relativ harmlosen Hügel nochmal zerriß und sich 8 Fahrer absetzen konnten, die bis zum Ende zusammen blieben und da wir perfekt im Belgischen Kreisel harmonierten, konnten wir noch einige Fahrer auffahren.
Ein paar Kilometer vor dem Ziel attackierte Carl-Johan Bergman, Mitglied der Schwedischen Biathlonmannschaft, doch ich konnte die Lücke schließen und der Schwede legte ein Tempo vor, das ich im Windschatten nur mit Mühe halten konnte. Als dann aber die entscheidende Attacke um die Einlaufplätze unserer Gruppe kam, hatte er nichts mehr hinzu zu setzen und ich konnte mit Philipp in der Abfahrt die 3 attackierenden Fahrer stellen und so konnten wir den Sprint der Gruppe für uns entscheiden, was und die Gesamtplätze 16 und 17 einbrachte, womit ich sehr zufrieden bin, da wir auch taktisch alles richtig gemacht hatten.
Christoph Lösche erwischte nicht den besten Tag, konnte aber mit einer soliden Leistung den 55. Platz erreichen, in der Teamwertung reichte es diesmal zu Platz 5. Auch die anderen Starter vom RC Concordia und RSC Wolfratshausen fuhren ein super Rennen.
Hier der Link zu ein paar Bildern und ein kurzes Video vom Zieleinlauf.
Im Zug hatten Philipp und ich eine Studentin aus der Slowakei getroffen, die in Boston studiert und zur Zeit in München arbeitet, mit der wir auch wieder nach München zurück fuhren. Sie konnte den 14. Platz auf der kurzen Strecke erzielen. Wir luden sie selbstverständlich ein, am Vereinstraining des RC Concordia teilzunehmen, solange sie noch in München ist.
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12.06.2008 BZF Humbach BMW-Radsport
Um vor dem am Wochenende anstehenden Berchtesgadener Radmarathon noch eine harte Trainingseinheit zu absolvieren, entschlossen sich Philipp und ich, am BZF in Humbach teilzunehmen, welches von der BMW-Radsportgruppe durchgeführt wurde.
Wir fuhren bereits mit dem Rad an, so dass wir insgesamt auf knapp 100km kamen.
Es galt den Humbacher Berg zweimal hochzufahren, die gefahrenen Zeiten wurden anschließend zum Gesamtergebnis addiert. Im ersten Run konnte ich die schnellste Zeit mit 4:49min erzielen, im zweiten Durchgang konnte ich das Tempo nicht halten und war ca. 10s langsamer. Leider ist den Zeitnehmern ein kleiner Fehler unterlaufen und meine zweite Zeit ist ca. 20s zu gut, so dass das Gesamtergebnis nicht 100% korrekt ist. Auf jeden Fall landeten Philipp und ich quasi zeitgleich mit fast 20s Vorsprung auf den Plätzen eins und zwei, ein souveräner Concordia-Doppelsieg, jetzt kann der Berchtesgadener kommen...
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08.06.2008 BZF Schäftlarn & Grand Prix Günzach
Trotz leichtem Nieselregen machte ich mich am Mittwoch auf den Weg nach Schäftlarn, um dort am BZF der Forstenrieder SV von der Isarbrücke bis zur Kuppe Richtung Deining teilzunehmen. Auf Grund des unsicheren Wetters waren, obwohl es während des Rennens trocken blieb, nur 11 Fahrer erschienen. Ich startete als erster der Gästefahrer und hatte mir vorgenommen, meine 5min-Leistung von bisher 398 Watt auf über 400 zu steigern, merkte jedoch bald, dass die Oberschenkel noch vom Training am Vormittag irgendwie leer waren und konnte keinen rechten Druck aufbauen und kam in einer Fahrzeit von fast genau 5min auf nur 392 Watt, was aber trotzdem zum Sieg reichte.
Am Sonntag fuhr ich mit dem Zug nach Günzach, um dort am C-Klasse Kriterium teilzunehmen, die A/B-Elite fuhr ein eigenes Rennen. Das Wetter war trotz der schlechten Prognosen recht gut, so dass auch etliche Zuschauer an der Strecke standen.
Leider passte ich zur Startaufstellung einen Moment nicht auf und so musste ich mich ganz am Ende des 90 Fahrer starken Feldes einreihen, für ein Kriterium äußerst ungünstig. So kämpfte ich die ersten 20 Runden um jeden Platz im Feld, der Durchschnittspuls über 190, bis ich mich dann an die Spitze vorgearbeitet hatte. Hier konnte ich mich dann zwar immer unter den ersten 20 Fahrern behaupten, in den Punktesprints war ich jedoch chancenlos und kam regelmäßig um Platz 7 bis 10 über die Ziellinie, nur die ersten 4 Fahrer erhalten je 5, 3, 2 und einen Punkt. Als ich dann eine ganze Runde lang das Tempo im Feld machte, um zu vier ausgerissenen Fahrern aufzuschließen, war meine Kraft aufgebraucht und ich wusste, dass ich keine Punkte mehr holen würde. Durch den Schlusssprint kam ich als bester punkteloser Fahrer immerhin noch auf Platz 16.
Fazit: Ich merke deutlich, dass ich seit Anfang Mai keine Rennen mehr gefahren war und irgendwie fehlte die Spritzigkeit in den Sprints, ich kam kaum über 1100 Watt max. Leistung. Wie immer wars am Anfang brutal hart, ich brauche anscheinend immer erst 20min, um in Schwung zu kommen. Jetzt freu ich mich schon auf den Berchtesgadener Radmarathon am Sonntag, wo ich dann hoffentlich etwas mehr Glück habe als beim Amade vor drei Wochen.
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28.05.2008 Die Woche der Trainingswettkämpfe
Nach dem Straßenrennen in Rosenheim trainierte ich die folgende Woche recht hart weiter und bemerkte zu spät, dass ich etwas überzogen hatte und darum beschloss ich, etwas rauszunehmen und startete nun mit einigen kürzeren bzw. weniger intensiven Rennen, um die Form wieder stabil zu halten.
Am Sonntag fand auf der original Quelle-Roth-Challenge ein 6er-Mannschaftszeitfahren statt, bei welchem unser sportlicher Leiter Bernd Reindl unbedingt antreten wollte, da er auf dieser Strecke am 13. Juli seinen ersten Langdistanz-Triathlon absolvieren wird.
Leider verloren wir gleich zu Beginn an einem kleinen Anstieg unseren sechsten Mann, einen ortskundigen Local und von uns kannte keiner den genauen Streckenverlauf, der zwar mit kleinen Schildern ausgesteckt war, die aber im Renntempo schlecht bis gar nicht auszumachen waren. So ließ sich das ein oder andere Wendemanöver nicht vermeiden, wenn wir mit 50km/h an einer Abzweigung vorbeigerauscht waren. Am Ende reichte es deshalb nur zum 12. Platz von 16 Mannschaften, aber hier stand der Spaß in der Mannschaft und das Kennenlernen der Ironman-Radstrecke im Vordergrund.
Am Dienstag veranstaltete die BMW-Radsportgruppe wie jedes Jahr ein BZF in Schäftlarn, bei welchem zuerst der Klosterberg befahren wird und anschließend die andere Seite beginnend beim Brückenwirt bis zur Kuppe in Beigarten. Für das Ergebnis werden beide Fahrzeiten addiert. Ich versuchte möglichst gleichmäßig zu fahren und konnte auf der Klosterseite 420 Watt Durchschnittsleistung über 4:20min erreichen, auf der Gegenseite waren es immerhin noch 391 Watt über 5:20min. Somit konnte ich meine bisherige 5min-Leistung auf 5,85 Watt/kg Körpergewicht steigern. Bernd Reindl fuhr, obwohl er auf Grund der Ironman-Vorbereitung keine intensiven Intervalle trainiert und viel Zeit beim Schwimmen und Laufen verbringt, ein starkes Rennen und konnte den hervorragenden 2. Platz der Gästewertung erreichen.
Am heutigen Mittwoch fand ein EZF des RSC Wolfratshausen von Thanning nach Harmating über 13 recht wellige Kilometer statt. Da ich mit dem Rad von München anfuhr, verzichtete ich auf die sonst eingesetzten aerodynamische Hilfsmittel wie Scheibe oder Tropfenhelm, welche sich bei den recht windigen Bedingungen aber schon gelohnt hätten.
Philipp Geisert stellte seine gute Form, die er schon in einigen Lizenzrennen gezeigt hatte, erneut unter Beweis und gewann überlegen, ich kam erst 48s später als 6. ins Ziel, nur knapp vor Bernd Reindl, der diese Woche top unterwegs war. Sauber Bernd, da kann der Ironman kommen.
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18.05.2008 Amade-Wochenende
Bereits am vergangenen Freitag fand das Straßenrennen um die Vereinsmeisterschaft des RC Concordia statt. Bei guten Bedingungen fanden sich 9 Amateure und 7 Senioren zum Rennen in Harmating ein. Neben den bekannten Fahrern aus dem Verein fanden sich noch zwei starke Gäste, Christoph Lösche vom RSC Wolfratshausen und der Sieger des ersten Zeitfahrens Lorenz Rettig, zum Start ein.
Da ein Großteil der Fahrer den Amade-Radmarathon am Sonntag geplant hatte, war das Grundtempo recht moderat, nur an den Anstiegen wurde das Tempo verschärft, so dass es auf einen Sprint auf der schmalen Zielgerade hinauslief. Lorenz trat bereits einige hundert Meter vor dem Ziel an, konnte sich jedoch nicht absetzen, so dass er zu lange im Wind stand und von Phillip und Christoph übersprintet wurde. Ich versuchte, links vorbei zu ziehen, doch Lorenz machte die linke Seite dicht, so dass mir nur nur der vierte Platz blieb. Der Zweck, eine Vorbelastung für Sonntag zu fahren, war aber vollends erfüllt.
Für den Amade-Radmarathon hatten wir uns fest einen Platz auf dem Podium für die Teamwertung ausgerechnet, da jeder von uns, Phillipp Geisert, Christoph Lösche und mir, das Zeug hatten, in die Top 20 zu fahren.
Pünktlich zum Start um 7:30Uhr begann der prognostizierte Regen einzusetzen, so dass die Straßen auf Grund der langen Trockenheit richtig glatt waren (in den Anstiegen rutschte im Wiegetritt teilweise das Hinterrad durch) und die Temperaturen im einstelligen Bereich blieben.
Nach der kurzen neutralisierten Phase geht es dann gleich in den ersten Anstieg über 300HM, der die kalten Oberschenkel gleich mal richtig brennen lässt. Der zweite Anstieg geht dann schon besser, nachdem das Kreislaufsystem warm geworden ist und ich war mit Christoph in der zweiten Gruppe, Filippo schaffte es sogar, mit den allerschnellsten über die ersten Anstiege zu kommen.
Nach 50km, als die Gruppe richtig zum laufen kam, war es für mich dann aber schon vorbei. Mit einem lautem Knall verabschiedete sich mein Vorderrad und ich hatte in der morgentlichen Hektik vergessen, die CO²-Patrone mitzunehmen. So stand ich 25min frierend am Straßenrand und sah eine Gruppe nach der anderen vorbeirauschen. Endlich hielt ein Fahrer, es war Immanuel Heinrich, der mich auch von München mit nach Radstadt genommen hatte. Mit seiner Hilfe war ich wieder einsatzbereit und wir fuhren wieder einige Gruppen auf, bis der Reifen erneut platzte. Immanuel überließ mir sein Flickzeug und ich begann, nach der Ursache zu suchen und stellte fest, dass der Reifen an der Seite einen kleinen Riss hatte, wodurch es den Schlauch an die Felge drückte und diese ihn abscherte. Nun wusste ich, dass das Rennen für mich gelaufen war und ich flickte notdürftig Schlauch und Reifen, um nach Radstadt zurück zu rollen.
Nach einer heißen Dusche wartete ich im Ziel auf die mir bekannten Fahrer, von denen Filipp, trotz Krampf am letzten Anstieg, als erster auf einem hervorragenden 19. Platz ankam, gefolgt vom Christoph, der, obwohl er, um bei dem Defekt auf mich zu warten, einige Zeit verloren hatte, auf den 34. Platz kam. Thomas Kaiser übernahm mit einer sehr guten Leistung meinen Part in der Teamwertung und belegte den 137 Platz, was uns Platz 7 in der Teamwertung einbrachte, Christian Heine schlug sich bei seinem ersten Radmarathon wacker und belegte den 188. Platz in seiner Altersklasse. Für mich ist nun die Alpencup-Wertung und die Teamwertung des Alpencups gestorben, ich werde aber trotzdem versuchen, auf den verbleibenden Veranstaltungen das Beste herauszuholen.
An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich bei der Familie Heinrich bedanken, die mich nach Radstadt mitnahm und besonders bei Immanuel für die Unterstützung auf der Strecke.
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05.05.2008 45. Rosenheimer Frucade-Straßenpreis
Petrus scheint zur Zeit den Rennradlern gut gesinnt zu sein. Das vierte Renn-Wochenende in Folge Traumwetter.
Schon gestern machte ich mich mit Werner auf den Weg in den äußersten Südosten Bayerns, um den Pidinger Klettersteig auf den Hochstaufen zu machen, was uns aber auf Grund des noch reichlich vorhandenen Schnees als zu riskant erschien und wir die Tour am Einstieg des Klettersteigs abbrachen.
Deshalb hatte ich heute auch recht frische Beine, etliche Starter waren gestern in Weitnau gestartet, so dass man einige gute Fahrer mit nicht mehr ganz so frischen Beinen heute leiden sah. Es bildete sich schnell eine Ausreißergruppe, etwas später fuhren noch einige Fahrer hinterher, so dass es im Feld das ganze Rennen über relativ ruhig war und ich mein Ziel, das Rennen im Hauptfeld zu beenden ohne größere Probleme erreichte.
Eine kleine Kuriosität, die bei einer Bayerischen Meisterschaft eigentlich nicht passieren dürfte, war, dass die Schlussrunde zu früh eingeläutet wurde und uns erst 1km vor dem Ziel gesagt wurde, dass wir noch eine Runde zu fahren hatten. Man kann sich vorstellen, dass ein Großteil der Fahrer schon etwas gereizt war...
Bilder von den Rennen wieder auf www.werner-mueller-schell.de
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27.04.2008 Unterföhringer Straßenrennen
Die knapp 15km zum Start konnte ich dieses Mal mit dem Rad zurücklegen, traf dort auf Christoph Lösche und Tobias Schwarzenberger vom RSC Wolfratshausen und gemeinsam fuhren wir uns ein paar Runden warm.
Ich stellte mich gleich relativ weit vorne auf, um mir zu Beginn die Positionskämpfe im Feld zu sparen. Die ersten Runden waren für mich relativ hart, da ich immer etwas Zeit brauche, um auf Touren zu kommen. Später lief es aber relativ gut und ich konnte mich immer unter den ersten 20 Fahrern behaupten. Eine Runde vor Schluss sprintete ich um die Wertung mit und holte mir den dritten Platz, was mir 10 Euro einbrachte.
In der Schlussrunde konnte ich die letzten Kurven von vorne fahren, hatte aber durch den Wertungssprint eine Runde zuvor schon etwas Körner gelassen und musste auf der Zielgeraden einige Fahrer vorbeiziehen lassen und kam zwischen Platz 8 und 10 ins Ziel.
Später stellte sich heraus, dass die Jury Probleme hatte, die richtige Einlaufreihenfolge festzustellen, da sie “...nicht mit einer Sprintentscheidung rechnen konnte..”, was aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar ist, wenn 120 Fahrer auf einer topfebenen Strecke unterwegs sind. Die Rangliste war dann mehr ein Ergebnis von Verhandlungen und Diskussionen. Im Endergebnis tauchte ich dann nicht mal unter den Top-12 auf. Eine einfache Digitalkamera mit Serienbildfunktion würde in einem solchen Fall völlig ausreichen.
Aber im Endeffekt ein super Tag, ein schönes Rennen, perfektes Wetter, Christoph kam um Platz 20 ins Ziel und konnte eine Wertung für sich eintscheiden, Tobias konnte mit einem Ausreißversuch während des Rennens auf sich aufmerksam machen.
Im Anschluss fanden die Bayerischen Meisterschaften der Behinderten statt, wo mit dem späteren Sieger Wolfgang Sacher und Christian Leiter zwei weitere Wolfratshauser erfolgreich waren.
Bilder von den Rennen in der Photogallerie und auf www.werner-mueller-schell.de
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20.04.2008 3. Team Baier/Corratec Radsportfestival
Da sich mir keine Mitfahrgelegenheit bot, fuhr ich mit der Bahn nach Moosburg und radelte die 10km bis zum Startort nach Buch am Erlbach. Da Philpp mit dem Auto da war, konnte ich meinen Rucksack dort deponieren.
Die Starter der C-Klasse bekamen wegen des selektiven Kurses 4min Vorgabe auf die KT/A/B-Fahrer. Bis zur Mitte des Rennens konnten wir unseren Vorsprung behaupten, als die schnellen Fahrer aber ernst machten, wurde das Feld sehr schnell kleiner und man sah mehr und mehr Fahrer am Straßenrand, die das Rennen bereits beendet hatten.
In der 13. von 18 Runden verlor auch ich den Anschluss an die Spitze, fand mich aber mit einigen Fahrern zusammen, die noch gewillt waren, das Rennen zu beenden. So fuhren wir die restlichen Runden noch zu Ende und schafften es sogar, nicht überrundet zu werden.
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Erich Schwarz und seinem Fanclub bedanken, der mich jede Runde anfeuerte und so für die nötige Motivation sorgte, wenn es mal richtig schwer ging.
Philipp startete als B-Fahrer mit den KT/A-Fahrern und musste in der Mitte des Rennens dem hohen Tempo Tribut zollen, verlor den Kontakt zum Hauptfeld und gab wenig später das Rennen auf.
Alles in allem ein schönes Rennen bei herrlichem Wetter, da ist richtig was los, hunderte Zuschauer, Hubschrauberflüge und richtig Volksfeststimmung mit kleinen Ausstellungen, Tombola etc. aber auch richtig hart. Meine “Normalisierte Durchschnittsleistung” betrug in der ersten Rennstunde über 310 Watt.
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18.04.2008 EZF RC Concordia Forstenried #1
Diesen Freitag fand bei hervorragenden äußeren Bedingungen das erste Zeitfahren des RC Concordia auf der Olympiastraße statt. Auf Grund des schönen Wetters fanden sich 35 Fahrer zum Rennen ein.
Ich ging mit der Startnummer 15 ins Rennen und konnte bald den vor mir gestarteten Mike überholen. Zu seiner Verteidigung muss aber erwähnt werden, dass er ohne Zeitfahrmaterial unterwegs war. Auf der Strecke wurde ich durch einen Bekannten unseres Teamkapitäns Giulio, der heute leider terminbedingt nicht starten konnte, im Stile von Manolo Saiz aus dem Auto angefeuert, an dieser Stelle nochmal vielen Dank für die großartige Unterstützung.
Vom Gefühl her lief es schon etwas besser als letzten Samstag, am Ende reichte es wieder zum vierten Platz, nur ganz knapp vor Florian Carda, Lorenz Rettig bewies erneut seine überragenden Zeitfahrqualitäten und gewann überlegen.
Am Mittwoch wird auf gleicher Strecke das Auftaktzeitfahren zur Wolfratshauser Rennserie stattfinden, so dass bei ähnlichen Bedingungen gute Vergleiche möglich sein werden.
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12.04.2008 Ostercup Altenstadt
Zusammen mit Werner, der erkältungsbedingt immer noch pausieren musste, nahmen wir die 80km lange Anreise zum EZF über 18km in Schwabniederhofen in Kauf, um teilnehmen zu können, Werner als Fotograph, ich als Fahrer.
Es war mein erster Wettkampf mit meinem neuen Zeitfahrrad, nur um die Sitzposition einzustellen, war ich zwei Tage zuvor schon mal kurz unterwegs. Die Temperaturen waren mit 4°C alles andere als frühlingshaft, es blieb aber bis zum Ende des Rennens trocken.
Mit der Startnummer 24 ging ich ins Rennen und konnte nach der ersten Runde den eine Minute vor mir gestarteten Fahrer überholen, merkte aber, da der Kurs in beiden Richtungen befahren wurde, dass ich auf die schnellsten Fahrer Giulio Focardi und Lorenz Rettig mehr und mehr Zeit verlor.
Am Ende sprang ein vierter Platz heraus, der Schnitt betrug wegen des winkligen Kurses nur magere 40,3km/h.
Auf Grund der ungewohnten Sitzposition ist die Leistung aber im Hinblick auf die geplante Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft EZF im Juli noch sehr ausbaufähig. Ich werde mein Training aber erst ab Juni schwerpunktmäßig auf das Zeitfahren legen.
Zahlreiche Photos der Veranstaltung sind auf Werners Homepage zu finden,
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06.04.2008 Aichacher Frühjahrsstrassenpreis
Die Erkältung, die ich mir Mitte März eingefangen hatte, erwies sich als hartnäckiger als anfangs gedacht, so dass ich fast 2 Wochen nicht auf dem Rad trainieren konnte. Erst seit letztem Wochenende konnte ich wieder meine geplanten Einheiten durchziehen und verbrachte das Wochenende bei meiner Tante in Bad Reichenhall, wo wir am Samstag eine Skitour aufs Sonntagshorn unternahmen und ich am Sonntag Wachterl und Rossfeld abfuhr, beide Anstiege Teil des Berchtesgadener Radmarathons im Juni.
Da Sebastian vom RSG Olympiapark sich kurzfristig erkältete, fiel meine Mitfahrgelegenheit weg ud ich machte mich mit dem Zug auf den Weg nach Aichach.
Um 14:00Uhr war der Start und schon nach wenigen Minuten begann es leicht zu regnen, was sich aber im Laufe des Rennens wieder bessern sollte.
Der Kurs war recht angenehm zu fahren, die Kurven breit genug und die Anstiege nicht zu steil. In der fünften Runde wurde das Tempo forciert und es bildete sich eine Ausreißergruppe von vier Fahrern, von denen drei bis zum Ende durchkamen. Das Feld verkleinerte sich im Laufe der Zeit immer mehr, so dass noch ca. 40 bis 50 von etwa 100 gestarteten Fahrer im Rennen waren, als es in der letzten Runde zum langen Sprint kam. Die Zielgerade war etwa 800m lang und ca. vier Prozent steil, so dass mein früher Antritt gleich zu Beginn der Steigung zu früh kam und mir bis oben die Kräfte bei weitem nicht reichten.
Alles in Allem bin ich doch zufrieden, da ich schon zu Beginn nicht die besten Beine hatte und meine Formhöhepunkte ja erst noch kommen sollten.
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16.03.2008 4.Rennen MTB-Cup Concordia
Da meine Form auf Grund des milden Winters schon recht ordentlich war und mit dem heutigen Tag meine Grundlagenphase zu Ende ging, beschloss ich, bei Fredi´s MTB-Cup zu starten. Dies ermöglichte mir Thomas Wimmer, ein Vereinskollege und eingefleischter MTBer, der mir kurzerhand ein Gefährt borgte, da ich weder in Besitz eines Rades noch, wie sich später herausstellte, der dazu benötigten Fahrtechnik war.
Am Vortag kündigte sich schon eine leichte Erkältung an, doch so schlimm war es noch nicht, so dass ich trotzdem startete.
Auf Grund der fehlenden MTB-Erfahrung verlor ich in den technisch anspruchsvollen Passagen sehr viel Zeit und landete am Ende dann auf dem 4. Platz in der Amateurwertung, der Spassfaktor war jedoch sehr groß und ich bin schwer am überlegen, ob ich mir nicht für nächsten Winter ein MTB zulegen werde.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Fredi und Thomson für die hervorragende Organisation und Verpflegung. l
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17.02.2008 3.Lauf Ismaning Halbmarathon
Heute waren zum letzten Mal für diese Saison die Laufschuhe im Einsatz, denn der letzte Lauf der Ismaninger Winterlaufserie über die Halbmarathondistanz von 21,095km stand auf dem Terminkalender.
Da ich in letzter Zeit das Training größtenteils auf dem Rad verbrachte, nahm ich mir eine Zeit unter 1:30h vor, alles andere war mit den wenigen Laufkilometern nicht realistisch. Mit Christoph Albrecht fand ich einen erfahrenen Läufer als Partner und Pace-Maker, er hatte sich eine ähnliche Zeit vorgenommen, da er für den Ende April anstehenden Hamburg-Marathon das Tempo testen wollte. Sein Ziel ist es, in Hamburg unter 3h zu bleiben. Genau nach Zeitplan spulten wir unsere Kilometer herunter, erst ab Kilometer 16 merkte ich, dass ich diesen Winter noch nie so lange gelaufen bin und ich musste schon leicht kämpfen, um nicht von unserer Marschroute abzufallen.
Kurz vor dem Ziel konnten wir noch Bernd überholen, dem das gestrige MTB-Rennen noch in den Beinen steckte und ich kam mit einer Endzeit von 1:28:17h ins Ziel, womit ich meine selbst gesteckte Zeitvorgabe locker erreicht habe.
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